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Postbank SparCard-Banking

Die Postbank wirbt bei ihren Dienstleistungen gern mit der Prämisse „Sparen“ – und kein anderes Institut neben der Sparkasse wird so sehr damit verbunden wie die Postbank. Neben dem Postbank Komfort-Sparen, welches je nach Kundenwunsch fast schon „automatisch“ Geld anspart bietet die Postbank allen Inhabern eines Postbank Girokontos auch das Postcard Sparcard-Banking an, welches ein einfaches Ansparen und Verwalten der Vermögens in Kombination mit einer Postbank Sparcard verspricht.

 

Einfach und schnell…Postbank SparCard Banking

Die Voraussetzung zur Teilnahme am Postbank Sparcard-Banking ähneln dem Postbank Komfort-Sparen: Eines der Postbank Girokonten (Postbank Giro plus, Giro extra plus und Giro start direkt), ein Postbank Sparkonto (Postbank SparCard 3000 plus direkt, Aktiv-Sparen, Gewinn-Sparen) mit SparCard und die Teilnahme am Onlinebanking – und das war es. Wem eines dieser Produkte fehlt, kann dies relativ einfach und problemlos sowohl online als auch in der Filiale beantragen.

Da das Postbank SparCard-Banking lediglich einen Aufsatz auf andere Postbankprodukte darstellt, muss ein Kundenverhältnis bei der Postbank bestehen. Das SparCard-Banking an sich ist kostenlos.

… und problemlos?

Auch wenn die Postbank das SparCard-Banking als schnelle und einfache Option anbietet, mit der man problemlos und risikolos Geld zwischen Sparkonto und Girokonto transferieren kann, ist es das nicht.

Denn einen Haken gibt es, den die Postbank in ihrer (aktuellen) Werbung mehr oder weniger sogar selbst verdeckt anspricht: So können zwar beliebig hohe Beträge vom Girokonto auf das Konto der SparCard überwiesen werden, jedoch sind Auszahlungen vom SparCard Konto auf 2.000 Euro pro Monat limitiert. Wer mehr Geld braucht, der muss entweder einen Monat warten und dann wieder 2.000 Euro abheben oder den benötigten Betrag 3 Monate vorher (!) „kündigen“ und dafür je nachdem auch noch Vorschusszinsen entrichten.

Fazit: Das Postbank SparCard-Banking soll wie das Postbank Komfort-Sparen lediglich Kunden dazu animieren, eines der Sparangebote zu nutzen und Geld anzusparen. Das ist zwar grundsätzlich nicht schlecht, jedoch – siehe die Artikel zu den einzelnen Postbanksparprodukten – von Nachteil sollte man kurzfristig mehr Geld brauchen (Monatliches Auszahlungslimit: 2.000 Euro), vor allem wenn man sich die Verzinsung und Konditionen von Konkurrenten ansieht (die das Gleiche oft ohne ein Auszahlungslimit anbieten).


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